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Reinigungstipps für Ihr Bad

lm Bad soll es blitzen und glänzen. Doch viele Reinigungsmittel sind so aggressiv, dass sie Oberflächen und Materialien beschädigen.

Wir haben für Sie Pflegeempfehlungen für diverse Materialien zusammengestellt, damit Sie bleibende Schäden vermeiden und trotzdem ein sauberes und glänzendes Bad nutzen können!

Mineralguss und Badzimmermöbel

Pflegeanleitung Möbel
Zur schonenden Reinigung von Badmöbeln empfehlen wir, nur ein feuchtes Tuch zu verwenden. Hartnäckigere Flecken lassen sich gut mit einem Feinspülmittel beseitigen (bitte kein Scheuermittel!). Anschließend feucht abwischen und trockenpolieren. 

Pflege der Spiegel
Zur Beseitigung von Flecken, wie Spritzer, Tropfen, usw., sollten Spiegel und Gläser nur mit einem weichen, trockenen Tuch abgerieben werden. Hartnäckige Flecken, z.B. Fett, Rückstände von Kosmetika usw. mit Seifenwasser und Fensterleder abreiben. Keinesfalls Chemikalien, Glasreiniger oder scharfe Reinigungsmittel verwenden! Wird ein Spiegel feucht abgerieben, so ist darauf zu achten, dass an den Rändern keine Tropfenrückstände verbleiben. Also auch dort trocken reiben. 

Pflege Mineralguss / Keramik
Zur Reinigung reicht ein sauberes, weiches feuchtes Tuch (kein Mikrofasertuch!). Bei stärkerer Verschmutzung verwenden Sie bitte einen milden Flüssigreiniger (ohne Alkohol und Scheuermilch), z.B. Essigreiniger von Frosch und warmes Wasser. Bitte achten Sie darauf, dass die Wassertemperatur 65°C nicht übersteigt. Verschüttete Substanzen sollten sofort entfernt werden. Um den Glanz der Mineralgussoberfläche zu erhalten, empfehlen wir von Zeit zu Zeit hochwertige Autopolitur aufzutragen und nachzupolieren, z.B. SONAX Xtreme Polish & Wax.

Keramikgegenstände (Waschbecken, WC's)

Die Oberfläche aller sanitärkeramischen Produkte besteht aus einer dünnen, glasartigen Schicht (hochschmelzende Glasur). Diese Glasur ist sehr hart und unempfindlich. Sie bietet sich aufgrund ihrer glatten und pflegeleichten Oberfläche gerade im Bad und WC sehr gut an.

Vermeiden Sie jedoch die Zerstörung dieser Glasur durch z.B. herabfallende harte Gegenstände (Deo- oder Parfumbehälter, etc.). Derartige Stoßschläge können zu Rissbildungen und Beschädigungen der Oberfläche führen, die nicht zu beheben sind.

Für die tägliche Reinigung empfehlen wir handelsübliche Sanitärreiniger. 

Kalkablagerungen lassen sich z.B. mit Stahl Fix Classic oder handelsüblichen Kalkentfernern bzw. den bekannten Essigreinigern entfernen. Abriebe auf der Keramik, die aus dem Kontakt mit metallischen Gebrauchsgegenständen wie z.B. Stahl, Titan, Messing oder Kupfer resultieren, sind an grauen und schwarzen Punkten oder Strichen zu erkennen. Diese Spuren, die Rissen sehr ähnlich sehen können, lassen sich mit herkömmlichen Reinigungsmitteln nicht entfernen. Hier empfiehlt sich Quarzsand oder Ceranfeldreiniger, um diese Spuren zu beseitigen. Bei mehrfacher Anwendung kann hierbei die Keramikoberfläche angegriffen werden – daher empfiehlt sich lediglich die vorsichtige lokale Anwendung und nicht die gesamte Keramikreinigung.

Beachten Sie aber bei allen Reinigern immer die Anwendungshinweise der Hersteller.

Verchromte Produkte (Armaturen, Accessoires)

Moderne Sanitär- , Küchenarmaturen, Brausen, Accessoires, Waschtische, Wannen und Heizkörper bestehen heute aus sehr unterschiedlichen Werkstoffen, um dem Marktbedürfnis hinsichtlich Design und Funktionalität gerecht zu werden. 

Um Schäden und Reklamationen zu vermeiden, müssen sowohl bei der Benutzung als auch bei der anschließenden Reinigung bestimmte Kriterien berücksichtigt werden. Bei der Pflege gilt grundsätzlich zu beachten:

  • Es dürfen nur Reinigungsmittel eingesetzt werden, die für diesen Anwendungsbereich ausdrücklich vorgesehen sind. 
  • Reiniger, die Salzsäure, Ameisensäure, Chlorbleichlauge oder Essigsäure enthalten, dürfen nicht verwendet werden, da diese zu erheblichen Schäden führen können.
  • Phosphorsäurehaltige Reiniger sind nur bedingt anwendbar.
  • Das Mischen von Reinigungsmitteln ist generell nicht zulässig.
  • Aggressiv wirkende Reinigungshilfsmittel und Geräte, wie untaugliche Scheuermittel, Padschwämme und Mikrofasertücher, dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
  • Die Gebrauchsanweisungen der Reinigungsmittelhersteller sind unbedingt zu befolgen.
  • Die Reinigung ist mit vorgeschriebener Reinigerdosierung, Einwirkdauer, objektspezifisch und bedarfsgerecht durchzuführen.
  • Dem Aufbau von Verkalkungen ist durch regelmäßiges Reinigen vorzubeugen.
  • Bei der Sprühreinigung die Reinigungslösung keinesfalls auf die Produkte, sondern auf das Reinigungstuch aufsprühen und damit die Reinigung durchführen, da die Sprühnebel in Öffnungen und Spalten der Produkte eindringen und Schäden verursachen können.
  • Nach der Reinigung muss ausreichend mit klarem Wasser nachgespült werden, um verbliebene Produktanhaftungen (Reiniger) restlos zu entfernen.
  • Die Verwendung von Dampfreinigern ist nicht erlaubt, die hohen Temperaturen können die Produkte beschädigen. 

Wichtige Hinweise

Auch Körperpflegemittelrückstande wie z.B. Flüssigseifen, Shampoos, Duschgele, Haarfarbemittel, Parfums, Rasierwasser und Nagellacke können Schäden verursachen. 

Auch hier gilt: nach der Benutzung Rückstände sorgfältig mit Wasser nachspülen. Ebenfalls dürfen keine Reinigungsmittel oder Chemikalien unter den Produkten gelagert werden, z.B. in einem Waschtischunterschrank. Die Ausdünstungen können die Produkte ansonsten beschädigen. Bei bereits beschädigten Oberflächen kommt es durch Einwirken der Reinigungsmittel zum Fortschreiten der Schäden. Bauteile mit beschädigten Oberflächen müssen ausgetauscht werden, ansonsten besteht Verletzungsgefahr.

Weitere Info's finden Sie unter www.hansgrohe.de

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel "Sauber-Mann - Hansgrohe Mitarbeiter im Porträt".

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